6 Produkte

  • Tesla Powerwall 3 Expansion 13,5 kWh – Produktansicht
  • Tesla Powerwall 3P 13,5 kWh – Produktansicht
  • Enphase IQ Battery 5P-1P-INT
  • Enphase IQ Battery 5P-3P-INT FlexPhase
  • SAX Power Home 5,8 kWh
  • SAX Power Home Plus 7,7 kWh

AC-gekoppelte Speicher als flexible Nachrüstlösung

AC-gekoppelte Speicher werden auf der Wechselstromseite der Anlage eingebunden. Das bedeutet: Die bestehende PV-Anlage arbeitet weiterhin mit ihrem PV-Wechselrichter, während der Batteriespeicher über einen separaten Batterie- oder Speicherwechselrichter angeschlossen wird. Dadurch sind AC-gekoppelte Speicher besonders interessant, wenn eine bestehende PV-Anlage nachträglich mit einem Speicher ergänzt werden soll.

Sinnvoll bei bestehenden PV-Anlagen

Der große Vorteil AC-gekoppelter Speicher liegt in der Nachrüstbarkeit. Wenn bereits eine PV-Anlage vorhanden ist und der vorhandene Wechselrichter nicht durch einen Hybridwechselrichter ersetzt werden soll, kann eine AC-gekoppelte Speicherlösung eine pragmatische Option sein. Das kann besonders bei älteren Anlagen, Repowering-Schritten oder Anlagen mit noch gut funktionierendem PV-Wechselrichter sinnvoll sein.

Unabhängiger vom PV-Wechselrichter

Bei einer AC-gekoppelten Lösung sind PV-Wechselrichter und Speicherwechselrichter stärker voneinander getrennt. Das kann die Planung flexibler machen, weil der Speicher nicht direkt an den DC-Eingängen des PV-Wechselrichters hängt. Trotzdem müssen Messkonzept, Steuerung, Smart Meter, Netzanschluss und Kommunikation sauber zusammenpassen, damit Laden, Entladen und Eigenverbrauchsoptimierung richtig funktionieren.

Wirkungsgrad und Systemaufbau beachten

AC-gekoppelte Speicher können bei der Energieumwandlung etwas mehr Verluste verursachen als direkt DC-gekoppelte Hybridlösungen, weil Strom mehrfach gewandelt wird. Dafür bieten sie oft Vorteile bei Nachrüstung, Systemtrennung und Erweiterbarkeit. Ob AC-gekoppelt oder DC-gekoppelt sinnvoller ist, hängt deshalb stark davon ab, ob es sich um eine neue PV-Anlage oder um eine bestehende Anlage handelt.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Wichtig sind vorhandener PV-Wechselrichter, Zählerschrank, Netzanschluss, Smart Meter, Speicherwechselrichter, Batterietyp, gewünschte Leistung, nutzbare Kapazität und mögliche Ersatzstromfunktion. Besonders bei Bestandsanlagen sollte vorab geprüft werden, ob die vorhandene Elektroinstallation und das Messkonzept zur gewünschten Speicherlösung passen.

Häufige Fragen

Was bedeutet AC-gekoppelter Speicher?

Ein AC-gekoppelter Speicher wird auf der Wechselstromseite der Anlage eingebunden. Die PV-Anlage arbeitet mit ihrem PV-Wechselrichter, während der Speicher über einen separaten Batterie- oder Speicherwechselrichter geladen und entladen wird.

Wann ist ein AC-gekoppelter Speicher sinnvoll?

AC-gekoppelte Speicher sind besonders sinnvoll, wenn eine bestehende PV-Anlage nachträglich mit einem Speicher ergänzt werden soll. Der vorhandene PV-Wechselrichter kann dabei oft weiter genutzt werden, sofern Messkonzept, Netzanschluss und Speicherlösung zusammenpassen.

Hat ein AC-gekoppelter Speicher höhere Verluste?

Je nach System können bei AC-gekoppelten Speichern etwas höhere Umwandlungsverluste entstehen, weil Energie mehrfach zwischen Gleichstrom und Wechselstrom gewandelt wird. Dafür bieten AC-gekoppelte Systeme oft Vorteile bei Nachrüstung und Erweiterbarkeit bestehender PV-Anlagen.

Ist mit AC-gekoppelten Speichern Ersatzstrom möglich?

Ersatzstrom ist je nach Speicherwechselrichter und Systemkonzept möglich, aber nicht automatisch enthalten. Dafür braucht es eine geeignete Netztrennung, passende Umschalttechnik und eine Elektroinstallation, die für den gewünschten Ersatzstrombetrieb ausgelegt ist.

Welche Angaben sind für die Planung wichtig?

Wichtig sind vorhandener PV-Wechselrichter, PV-Leistung, Zählerschrank, Netzanschluss, Verbrauchsprofil, gewünschte Speicherkapazität, Speicherwechselrichter, Smart Meter und mögliche Zusatzfunktionen wie Ersatzstrom oder Energiemanagement.