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Überspannungsschutz
Überspannungsschutz ist ein wichtiger Bestandteil sicherer Photovoltaikanlagen und schützt Wechselrichter, Speicher und elektrische Komponenten vor Schäden durch Überspannungen. Bei PV Komplett findest du ausgewählte Schutzkomponenten für DC- und AC-seitige Anwendungen sowie systembezogenes Zubehör. Entscheidend sind die passende Schutzklasse, Einbauort, Netzform, Anlagenaufbau, Herstelleranforderungen und die fachgerechte Installation. Besonders bei PV-Anlagen sollte der Überspannungsschutz frühzeitig in die Planung einbezogen werden.
Häufige Fragen
Warum ist Überspannungsschutz bei PV-Anlagen wichtig?
Überspannungsschutz kann Wechselrichter, PV-Module, Speicher und elektrische Komponenten vor Schäden durch Überspannungen schützen. Besonders PV-Anlagen haben durch Dachflächen und längere Leitungswege ein erhöhtes Risiko für eingekoppelte Überspannungen.
Braucht eine PV-Anlage Überspannungsschutz auf AC- und DC-Seite?
Je nach Anlagenaufbau kann Überspannungsschutz sowohl auf der DC-Seite zwischen Modulen und Wechselrichter als auch auf der AC-Seite Richtung Hausverteilung sinnvoll oder erforderlich sein. Die konkrete Ausführung hängt vom Schutzkonzept der Anlage ab.
Was ist der Unterschied zwischen Typ 1 und Typ 2?
Typ-1-Ableiter werden vor allem für Blitzströme und Anlagen mit äußerem Blitzschutz relevant. Typ-2-Ableiter schützen gegen Überspannungen. In manchen Fällen werden Kombiableiter Typ 1+2 eingesetzt. Die Auswahl sollte durch eine Elektrofachkraft erfolgen.
Wo wird Überspannungsschutz eingebaut?
Überspannungsschutz wird je nach Anlage in der Nähe des Wechselrichters, im Generatoranschlusskasten, in der Unterverteilung oder im Zählerschrank eingebaut. Wichtig ist, dass die Schutzgeräte passend zum Leitungsweg und zu den zu schützenden Komponenten platziert werden.
Kann Überspannungsschutz nachgerüstet werden?
Ja, Überspannungsschutz kann häufig nachgerüstet werden. Dabei sollten vorhandene Leitungswege, Wechselrichterstandort, Zählerschrank, DC-Verkabelung und vorhandene Schutztechnik geprüft werden. Die Nachrüstung muss fachgerecht erfolgen.
Welche Angaben sind für die Auswahl wichtig?
Wichtig sind Anlagenleistung, Wechselrichtermodell, Anzahl der Strings, DC-Spannung, Leitungslängen, vorhandener Blitzschutz, Netzform, Zählerschrank und Einbauort der Schutzgeräte.
