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Flexible MLPE-LösungenTigo setzt auf modulnahe Leistungselektronik, die je nach Anlagenkonzept unterschiedliche Aufgaben übernehmen kann. Dadurch lässt sich gezielt entscheiden, ob Optimierung, Überwachung oder zusätzliche Sicherheitsfunktionen im Vordergrund stehen.

Interessant bei komplexen DachflächenTeilverschattung, mehrere Ausrichtungen, Gauben oder kleine Teilflächen können dazu führen, dass Module innerhalb einer Anlage unterschiedlich arbeiten. In solchen Situationen kann eine modulnahe Betrachtung technische Vorteile bieten.

Herstellerübergreifend planenEin wichtiger Ansatz von Tigo ist die Kombination mit unterschiedlichen Wechselrichtersystemen. Trotzdem ist nicht jede denkbare Kombination automatisch freigegeben; Modul- und Wechselrichterdaten sowie aktuelle Kompatibilitätsvorgaben bleiben entscheidend.

Monitoring passend zum BedarfWer Betriebsdaten auf Modulebene auswerten möchte, sollte den Kommunikationsaufbau von Beginn an mitplanen. Je nach gewünschtem Umfang können zusätzliche Kommunikationskomponenten und eine Netzwerkverbindung erforderlich sein.

Nachrüstung strukturiert vorbereitenBei Bestandsanlagen sollte zunächst die vorhandene String- und Modulkonfiguration aufgenommen werden. Auf dieser Grundlage lässt sich prüfen, an welchen Stellen modulnahe Elektronik technisch sinnvoll ist und welche Funktionen tatsächlich benötigt werden.

System statt Einzelkomponente betrachtenFür eine zuverlässige Lösung müssen Optimierer, Module, Wechselrichter, Kommunikation und Installation zusammenpassen. Entscheidend ist deshalb nicht ein einzelnes Produkt, sondern eine saubere, freigegebene Gesamtauslegung.

Häufige Fragen

Wofür ist Tigo im PV-Bereich bekannt?

Tigo ist vor allem für modulnahe Leistungselektronik bekannt. Je nach System können Leistungsoptimierung, Monitoring und zusätzliche modulnahe Sicherheits- beziehungsweise Abschaltfunktionen umgesetzt werden.

Wann sind Tigo Lösungen besonders interessant?

Sie können bei Teilverschattung, unterschiedlichen Dachausrichtungen, komplexen Dachflächen oder dem Wunsch nach detaillierter Modulüberwachung sinnvoll sein. Ob eine Optimierung tatsächlich notwendig ist, sollte projektspezifisch geprüft werden.

Kann Tigo mit verschiedenen Wechselrichterherstellern kombiniert werden?

Tigo verfolgt einen herstellerübergreifend nutzbaren Ansatz und unterstützt viele Wechselrichterkonzepte. Trotzdem muss jede konkrete Kombination anhand der aktuellen Kompatibilitäts- und Planungsvorgaben geprüft werden.

Muss jedes Modul mit Tigo ausgestattet werden?

Das hängt von gewünschter Funktion, Anlagenaufbau und Systemfreigabe ab. Bei manchen Konzepten steht die Optimierung einzelner problematischer Module im Vordergrund, bei anderen werden Funktionen für eine größere Zahl von Modulen umgesetzt.

Welche Komponenten können für Monitoring erforderlich sein?

Für eine detaillierte Überwachung können neben den modulnahen Komponenten zusätzliche Kommunikationseinheiten und eine Netzwerkverbindung erforderlich sein. Der genaue Aufbau richtet sich nach dem gewünschten Funktionsumfang.

Was sollte bei einer Nachrüstung beachtet werden?

Vor einer Nachrüstung sollten Module, Wechselrichter, Stringaufteilung, elektrische Grenzwerte, vorhandene Steckverbinder und die gewünschte Funktion dokumentiert werden. So lässt sich die passende Lösung sauber auswählen.